Open Source im professionellen Einsatz

Open-Source-Beratung in Baden-Würtemberg

19.02.2014

Ein Open-Source-Beratungszentrum, kurz OSBZ, soll Unternehmen in Baden-Würtemberg künftig quelloffene Software näher bringen und so das Geschäft verbessern. Unterstützt wird die Initiative von der Open Source Business Alliance und der Dualen Hochschule Baden-Würtemberg.

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Ins Leben gerufen hat das Open-Source-Beratungszentrum die MFG Innovationsagentur für IT und Medien. Die Agentur mit dem sperrigen Namen möchte vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch Start-ups, beim Einsatz von Open-Source-Software coachen. Dabei will man nicht nur den Datenschutz nach vorne stellen, sondern auch wichtige Fragen klären: Aufgrund der freien Lizenzen glauben noch immer einige Unternehmer, auf Open-Source-Basis ließe sich kein Geschäftsmodell aufbauen, andere fragen sich, welche technischen Möglichkeiten quelloffene Software bietet.

Coaches aus der Branche sollen Gründer von Open-Source-Unternehmen beraten und Vertreter kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) beim Implementieren einer Open-Source-Infrastruktur unterstützen. Die Erstberatung, der Technology Check-up, ist dabei kostenlos und ermittelt die Bedürfnisse der Kunden, anschließend bieten Branchenkenner ein intensives Coaching an. Letztlich möchte die OSBZ die Wirtschaft von Baden-Würtemberg mit Hilfe von Open-Source-Software stärken.

Die Open Source Business Alliance (OSBA) will das neue Beratungszentrum mit ihrem Unternehmensnetzwerk unterstützen, Wirtschaftsinformatiker der Dualen Hochschule Baden-Würtemberg, die sich in Stuttgart befindet, tragen zur wissenschaftlichen Expertise bei.

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