Open-PC kommt mit Opensuse
Den Traum vom PC mit vorinstalliertem Linux, das seinerseits sämtliche eingebaute Hardware unterstützt, will das Open-PC-Projekt verwirklichen und fragte die Benutzer. 12.000 von ihnen haben nun geantwortet.
Das erstmals auf dem Gran Canaria Desktop Summit vorgestellte Projekt wollte von Anwendern im Rahmen einer Umfrage wissen, welche Ausstattung sie sich vorstellen, welche Software sie wünschen und was sie auszugeben bereit sind.
Frank Karlitschek will einen Open-PC auf Basis von KDE und Open Suse bauen lassen, der komplett mit freier Software ausgeliefert wird.
Während der Opensuse Conference 2009 stellte Projektinitiator Frank Karlitschek die Ergebnisse der ersten Umfrage vor. 12.000 Teilnehmer hatten sich mehrheitlich für ein bis zu 400 Euro teures Gerät entschieden, mit dem auch unerfahrene Anwender zurechtkommen. Obwohl Netbooks in der Gunst der Teilnehmer etwas höher als Nettops lagen, entschied sich das Projekt, mit letzterer Bauform aus Kosten- und Logistikgründen zu beginnen. Die ersten Geräte kündigte Karlitschek noch für dieses Jahr an.
Da sich mit 48,3 Prozent etwas mehr Anwender für KDE im Gegensatz zu 42,7 Prozent für Gnome entschieden hatten, kündigte das Projekt an, die Distribution des Open-PC auf eine Erweiterung von Opensuse zu gründen. Zur Verwaltung der Software kommt Suse Studio zum Einsatz, Novells Lösung für individualisierte Software-Appliances.





