Open Source im professionellen Einsatz

Open Invention Network auf 140 Lizenznehmer angewachsen

28.07.2010

Im zweiten Quartal 2010 haben sich 36 Unternehmen eine Lizenz des Open Invention Network (OIN) erworben, die vor Patentklagen gegen Linux schützen soll.

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Insgesamt zählt die "Community aus Open-Source-Unterstützern", wie das in Nordkalifornien ansässige Unternehmen Open Invention Network LLC seine Mitglieder und Lizenznehmer nennt, nach eigenen Angaben jetzt 140 Firmen, Projekte und Organisationen. Im Vergleich zum ersten Quartal entspricht das einem Wachstum von 35 Prozent, rechnet es vor. Zu den neuen Lizenznehmern gehören zum Beispiel Netgear, Salix OS, Turbolinux, Vinux und die Free Software Initiative Japan.

Wer Lizenznehmer des OIN wird, erwirbt das kostenfreie Recht, die vom OIN eingekauften Patente zu nutzen - unter der Bedingung, dass er seine eigenen Patente niemals gegen das Linux-Betriebssystem geltend machen wird. Man kann dem Netzwerk auch Patente spenden.

Die sechs Gründungsmitglieder und Hauptinvestoren des OIN sind IBM, NEC, Novell, Philips, Red Hat und Sony. Zu den Lizenznehmern gehören im weiteren dedizierte Linuxfirmen und viele Projekte wie Linbit und Linpus, Gnome und OpenWRT, aber auch Tom Tom, Beratungshäuser wie die Schweizer Oetiker + Partner AG, Security-Anbieter wie Greenbone oder Solution-Provider wie das britische Cutter Project Limited. Canonical ist seit Mitte Juni 2010 das erste assoziierte Mitglied des OIN.

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