Open Source im professionellen Einsatz

Open Container Project startet

23.06.2015

Das Open Container Project (OCP) peilt ein Standardformat für sämtliche Container an. Mit an Bord sind Docker, Core OS und zahlreiche große Unternehmen.

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Zu den Unterstützern des neuen Open-Container-Projekts, das unter das Dach der Linux Foundation schlüpfen wird, gehören laut Docker zahlreiche bekannte Firmen, darunter IBM, Intel, Google und Microsoft, um nur die prominentesten zu nennen. Ziel ist es, ein Standard-Containerformat zu entwickeln.

Dank diesem sollen User ihre Anwendung nur einmal paketieren müssen, damit diese auf verschiedenen Containersystemen läuft, seien es Docker, Rkt, Kurma oder Jetpack. Der Standard soll zudem rigorose Sicherheitsanforderungen in Produktivumgebungen erfüllen. Das OCP will ihn dabei sowohl offen als auch anbieterunabhängig entwickeln.

Auch Core OS, das mit Rkt sein eigenes Containersystem entwickelt, ist daran beteiligt und will zusammen mit dem Konkurrenten Docker an dem Containerformat arbeiten. Die von Core OS entwickelte Container-Spezifikation "appc" wird wohl zum großen Teil in das Projekt einfließen. Core OS stellte bei der Gelegenheit klar, dass es an Rkt festhalten möchte.

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