Open Source im professionellen Einsatz

Oculus-Gründer Palmer Luckey verlässt Facebook

31.03.2017

Ziemlich genau drei Jahre nach der 2-Milliarden-Übernahme durch Facebook verlässt Oculus-VR-Gründer Palmer Luckey das Unternehmen. Ob freiwillig oder nicht, ist unklar.

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Ein Facebook-Sprecher erklärte gegenüber Businessinsider, dass Palmer "vermisst werden wird." Er habe geholfen, die "VR-Revolution" zu starten und man "wünsche ihm alles Gute". Luckey selbst äußerte sich weder auf Facebook noch auf Twitter zur Situation.

Zuletzt war Luckey in die Schlagzeilen geraten, weil er heimlich eine konservative Gruppe finanziell unterstützte, die Memes gegen Hillary Clinton veröffentlichte. Er bestritt allerdings, Trump-Anhänger und -Wähler zu sein, sondern bezeichnete sich in einem Facebook-Post als libertär und Anhänger der Kandidaten Ron Paul und Gary Johnson.

Mit einigen Mitstreitern aus einem VR-Forum hatte Palmer Luckey per Crowdfunding ein erstes Development Kit der Oculus Rift entwickelt und verkauft. Sein VR-Projekt legt aber bereits seit Beginn des Jahres in anderen Händen: Mark Zuckerberg machte Hugo Barra, einen ehemaligen Google- und Xiaomi-Manager zum Chef der VR-Abteilung bei Facebook.

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