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OCR: Abbyy bringt Fine Reader Engine für Linux

Der Dokumentenmanagement-Spezialist Abbyy hat ein Command-Line-Interface der OCR-Engine Fine Reader 8.0 für Linux vorgestellt.

Der Hersteller bezeichnet das Fine Reader Engine 8.0 CLI für Linux als "schlüsselfertiges OCR-Utility". Die Umwandlung in editierbare und durchsuchbare Formate beherrscht das Tool von Vorlagen wie Scans, PDFs und Bilddateien. Dank Bedienung über die Kommandozeile - und nur über diese - sei die Integration via Skript sowohl in Desktopumgebungen als auch im Serverumfeld einfach zu handhaben.

Die eingelesenen Dokumente landen am Ende des Prozesses wahlweise als RTF, HTML oder PDF auf dem Rechner. Die Abbyy-Engine verrichtet ihren Dienst in mehreren Stufen, angefangen bei der Vorbearbeitung der Originale. Dabei beseitigt das Werkzeug wenn möglich etwa Bildrauschen und Farbinvertierungen, die zu Fehlern in der Texterkennung führen können. Anschließend wird die Seitenausrichtung ermittelt und die Elemente des Dokuments analysiert. Die Zeichenerkennung funktioniere in 190 Sprachen, lässt der Hersteller wissen.

Die Fine Reader Engine 8.0 CLI für Linux ist ab sofort verfügbar, die Lizenzpreise richten sich nach der Anzahl der eingelesenen Seiten. Bei 12.000 Seiten pro Jahr sind rund 150 Euro fällig, bei 120.000 Seiten etwa 1000 Euro. Eine Trialversion ist nach Registrierung ebenfalls erhältlich.

(Ulrich Bantle)
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Kommentare (1)
von
Sven,
11.11.2010 12:18
abbyy und vividata
abbyy wurde ja im Heft 07/2010 getestet, im Vergleich zu cuneiform. Sehr interessant.

Warum wurde aber OCR Shop XTR von vividata nicht in den Vergleich einbezogen?

Kann jemand vielleicht OCR Shop XTR mal auf den Testbildern anwerfen und berichten?