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Nixstaller 0.5 – Installationsassistent für Linux und Co

Der Nixstaller versteht sich als Installationsbaukasten für Unix-ähnliche Systeme. Er verfügt jetzt über Abhängigkeitsprüfung und unterstützt UTF8.

Der neue Abhängigkeitsmanager stellt fehlende Installationsvoraussetzungen fest und installiert sie auf Wunsch nach. Mit der neuen UTF8-Unterstützung erweitert das Projekt seine Palette an möglichen Lokalisierungen. Auf Wunsch stellt Nixstaller nun automatisch die Sprache des Anwendersystems fest. Neu ist außerdem unter anderem die Möglichkeit, einen autonomen Installationsprozess ohne Anwender-Interaktion zu erstellen.

Mit Nixstaller kann der Entwickler sowohl geführte als auch automatische Installationen erstellen. Für geführte Installationsroutinen stellt Nixstaller drei verschiedene Schnittstellen zur Verfügung: das textbasierte Ncurses, das X11-basierte FLTK und eines basierend auf GTK+2. Wenn ein Anwender damit eine geführte grafische Installation auslöst, bekommt er eine Reihe Screens angezeigt, die der Software-Ersteller nach Belieben mit Fortschrittsinformationen oder Eingabefeldern gestaltet. Bei automatischen Installationen hingegen lässt der Programmierer seine Software mit Parametern auf der Kommandozeile installieren. Weitere Informationen gibt es auf der Projektwebseite, ebenso wie die Downloadversionen Tarball oder als - natürlich mit Nixstaller erstelltem - Installationsskript. Der Installer arbeitet mit der MIT-lizenzierten Skriptsprache Lua, die 1993 als erstmals auftrat.

Der Name Nixstaller leitet sich davon ab, dass der Installer mit möglichst vielen Unix-ähnlichen Systemen kompatibel ist. Als weiteres technisches Ziel gibt das Projekt zum Beispiel Effizienz in der Größe an, so dass eine komprimierte Version nicht viel größer als die Originalversion ist. Der Installer bedarf außerdem wenig anderer Pakete. Auf der Projektseite sind Opensuse 11.1 und Fedora 10, Debian Lenny oder Ubuntu 8.10 als unterstützt angegeben.

(Anika Kehrer)
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