Open Source im professionellen Einsatz

NixOS 17.09 erschienen

06.10.2017

Die Distribution NixOS verwendet den hauseigenen Paketmanager Nix. Die neue Version 17.09 aktualisiert in erster Linie die mitgelieferte Software, bringt aber unter der Haube ein paar Änderungen mit, die vor allem Administratoren betreffen.

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Die Desktop-Umgebung Gnome liegt jetzt in Version 3.24 vor, KDE Plasma haben die Entwickler auf Version 5.10 aktualisiert. Passend dazu gibt es die KDE Applications 17.08.1 und die KDE Frameworks 5.37.

Die Benutzerverwaltung merkt sich ab sofort nicht mehr benutzte UIDs und GID. Einmal verwendete UIDs und GIDs lassen sich nicht mehr wiederverwenden. Auf diese Weise kann man User und Gruppen „wiederbeleben“ beziehungsweise ihnen ihre alten UIDs und GIDs zuweisen.

Beim „services.nginx“-Modul haben die Entwickler die Handhabung von SSL verbessert und aufgeräumt. Zudem startet der „ssh-agent“ ab sofort nicht mehr standardmäßig. Für die Unterstützung von Touchpads sollte jetzt „libinput“ sorgen.

In einer Qemu-Umgebung haben sich die Namen der Netzwerkschnittstellen geändert. Statt „enp0s3“ heißt die Schnittstelle jetzt „ens3“. Die neuen Namen sind damit konsistent zu anderen Linux-Distributionen, die Systemd nutzen. Module lassen sich via „disableModules“ deaktivieren.

Des Weiteren haben die NixOS-Entwickler einige Pakete entfernt, darunter „aiccu“, „fanctl“, „tlsdate“, „wvdial“ und den Compiz Window Manager.

Alle weiteren (kleinen) Änderungen listen die Release Notes auf.

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