Wine, das unter Linux eine Laufzeitumgebung für Windowsanwendungen anbietet, gibt es nun in einer neuen Version.
Unter anderem haben die Entwickler der Gecko-Engine ein Update verpasst und die Positionierung von GdiPlus verbessert. Die 2001 eingeführte Bibliothek setzt auf Gdi32 auf und kümmert sich um den 2D-Support. Winegcc, der GCC-Wrapper von Wine, erlaubt nun mit der Einführung der Option "-b" crosscompiling.
Wine 1.1.15 beginnt nun auch mit der Unterstützung des MS Text Framework und verbessert die Software zum Test von Regressionen. Hauptsächlich bringt die neue Version von aber Bugfixes mit. So crasht etwa die Demo von Black & White nicht mehr, und ein Fehler beim Installieren des VMware Infrastructure Client wurde beseitigt. Die SMS-Software von Freenet crasht nicht mehr und auch die Installation der DOSBox sollte nun gelingen.
Eine ausführliche Liste der Änderungen bietet die Ankündigung des Wine-Projekts. Wer die Software herunterladen will, findet unter anderem hier den Quellcode. Den zu übersetzen, sollte allerdings nicht nötig sein. Zumindest die großen Distributionen halten in der Regel zusätzliche Paketquellen bereit, über die sich die neuesten Versionen von Wine bequem über den Paketmanager installieren lassen. In der Download-Sektion der Wine-Webseite gibt es Hinweise dazu, wie man die externen Paketquellen einbindet.
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Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
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