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Neue Ausgabe der Virtualbox

Kaum hat sich Virtualisierungsanbieter Innotek vor einigen Wochen entschlossen, sein kommerzielles Produkt Virtualbox in einer freien Version anzubieten, gibt es ein erstes Update.

Release 1.3.4, das ab sofort verfügbar ist, behebt diverse Fehler quer durch die Palette der Hosts und Gäste. Unter anderem erkennt Virtualbox nun CD- und DVD-Laufwerke des Hosts unter Linux korrekt und die sporadisch auftretenden Abstürze beim Schließen eines Windows-Gasts sollen ebenfalls der Vergangenheit angehören. Im Changelog für die aktuelle Version sind alle Bugfixes und Neuerungen aufgelistet.

Die Virtualbox Open Source Edition (OSE) versteht sich als quelloffene Version, die unter der GNU General Public License (GPL) angeboten wird. Dem freien Angebot fehlen einige Features, die vor allem dem Einsatz im Unternehmen dienen. Dazu gehören die Unterstützung eines Remote Display Protocol (RDP) Servers, USB-Support und die Möglichkeit, Shared-Folder anzulegen.

Neben Linux und OS/2 kommen Windows NT, 2000, XP, Server 2003 und Vista als Gäste in Frage. In die Rolle des Host schlüpfen Linux und Windows (XP, Server 2003). Als Basis sind nur 32-Bit-Systeme auf x86-Rechnern möglich. An der Unterstützung für 64-Bit-Betriebssysteme und Mac-OS-X-Hosts arbeitet der Anbieter.

(Ulrich Bantle)
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