Open Source im professionellen Einsatz

Netty 3.0 macht Entwicklung von Netzanwendungen schöner

20.06.2008

Das API des Frameworks für Netzwerk-Anwendungen hat sich in der neuen Version geändert. SSL- und Usability-Features sind hinzugekommen.

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Die neue Version des Java-Frameworks ermöglicht sichere Verbindungen mittels eines SSL-Handlers. Das API ist laut Entwickler funktional benutzerfreundlicher. Ebenfalls im Sinne der Usability führte er Informationsanzeigen über die mögliche Anzahl von Pipes ein, die ein Pipe-Handler bearbeiten kann ("PipelineCoverage"). Diese und weitere Erweiterungen sowie Bugfixes sind im Issue-Tracker erklärt.

Beispiele auf der Projektseite dienen als Referenz und erklären die Arbeitsweise des Entwicklertools, darunter auch eine Anleitung, wie man mit dem neuen SSL-Handler einen sicheren Chat-Server schreibt.

Netty 3.0 steht als rund 1 MByte große Tar- oder Zip-Datei zum Download bereit. In den Archiven sind neben den Bytecode-Jars und Quelltexten auch die Beispiele zu finden. Das Framework steht unter der Lesser General Public Licence ( LGPL ). Diese Lizenz erlaubt, die Software auch in Verbindung mit proprietärer Software zu benutzen. Google hostet das Netzwerk-Projekt, ist aber ansonsten nicht damit verbunden.

Gründer und Hauptentwickler ist Trustin Heuiseung Lee aus Korea. Lee arbeitet als Software-Entwickler bei Red Hat und als Leiter beim Jboss-Remote-Projekt , das für Jboss Netzwerk-APIs herstellt. Er bezeichnet sich als Java-Experte und ist bei der Apache-Stiftung Vorsitzender des Project Management Committee (PMC).

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