Open Source im professionellen Einsatz

Netflix veröffentlicht Secutity-Tool unter Open-Source-Lizenz

07.05.2015

Videoanbieter Netflix hat mit FIDO (Fully Integrated Defense Operation) ein Tool zu Open Source gemacht, mit dem sich Security-Events automatisch analysieren lassen.

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Einem Blogbeitrag von Netflix zufolge hat die Entwicklung von FIDO schon vor einigen Jahren begonnen. Damals stellte man im Unternehmen fest, wie zeitaufwändig sich die Abarbeitung und Einschätzung von Vorfällen gestaltete, die im Help-Desk-System landeten.

FIDO sammelt Daten von Sicherheitssystemen wie Firewalls, Intrusion-Detection-Systemen und Spam-Filtern und erstellt daraus eine Analyse, welche Systeme betroffen sind. Zudem scannt FIDO Security-Feeds um daraus eventuell Informationen zum Sicherheitsproblem zu ziehen. Aus diesen Informationen versucht FIDO eine Einschätzung der Schwere des Problems. Je nach Konfiguration soll sich FIDO mit automatischen Gegenmaßnahmen, etwa der Sperrung eines Accounts zur Wehr setzen, oder es erfolgt ein Alert an die Administratoren. Im Blogbeitrag von Netflix sind die Features und die Architektur von FIDO beschrieben.

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