Open Source im professionellen Einsatz

Neoware macht Thinclient mobil und VDI-ready

26.10.2007

Der von Hewlett Packard aufgekaufte Thinclient-Spezialist Neoware hat zur Systems ein Thin-Client-Notebook mitgebracht und betont die Kompatibilität zu Virtualisierungslösungen.

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Das Notebook-Modell m100, das Neoware jüngst seinem Portfolio hinzugefügt hat, unterscheidet sich äußerlich nicht von einem herkömmlichen Notebook mit 15-Zoll-Display. Mit 2,5 Kilogramm, das unter anderem der Entscheidung für einen leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Akku mit acht Zellen geschuldet ist, spielt der m100 eher in der oberen Notebook-Gewichtsklasse mit.

Thinclient mobil: Mit dem m100 spricht Neoware den Außendienstmitarbeiter und Homeworker an.

Das Innenleben entspricht dann aber ganz dem Thinclient-Prinzip das auf Festplatte und Laufwerke verzichtet. Die VIA-Eden-Plattform kommt ohne Lüfter aus. BNei der Linux-Ausgabe stehen 256 oder 512 MByte DDR2-Speicher zur Wahl. Zielgruppe für die Geräte sind Mitarbeiter im Außendienst und Homeworker. Die Verbindung zur Serverbasis erfolgt dann über WLAN, Ethernet oder Modem. UMTS-Verbindungen über den PC-Card-Slot sind ebenfalls möglich. Die entsprechenden Treiber bringen allerdings nur die mit Windows-XP-Embedded ausgestatteten Geräte mit. Die Preise beginnen bei rund 760 US-Dollar.

Mit dem Siegel VDI-ready versieht Neoware nun eine Reihe seiner neuen Hardware-Lösungen, darunter den m100 und die Thinclients e140 und c50. Der Anbieter versteht darunter Kompatibilität zu IBMs Virtualized Client Solution (VCS), dem Virtualized Desktop Infrastructure (VDI) von VMware und der Dynamic Desktop Initiative (DDI) von Citrix. Die für Virtualisierungslösungen getrimmten Clients gibt es mit Linux- und Windows-Betriebssystemen.

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