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Nagios 3.0: Mehr Flexibilität fürs Monitoring

Der Nagios-Erfinder Ethan Galstad hat mit Version 3.0 die jüngste stabile Ausgabe seines freien Monitoring-Tools veröffentlicht.

Seit dem letzten Release-Kandidaten RC 3 hat der Entwickler den Programmstart noch ein wenig beschleunigt, die Dokumentation ausgebessert und das Configure-Skript repariert.

Zu den neuen Features in Version 3 gehört die mehrzeilige Ausgabe für Plugins, die damit mehr Informationen zurückgeben können. Die Kompatibilität mit älteren Plugins soll aber gewahrt bleiben. Eine Nagios-Konfigurationsoption schaltet einen eingebauten Perl-Interpreter ein. Alternativ können Plugins auch eine andere Perl-Installation auf dem Rechner verwenden.

Ebenfalls neu in dem GPL-Monitoring-Tool sind benutzerdefinierte Variablen: Der Anwender kann sie in Host-, Service-, und Kontakt-Definitionen einsetzen, beispielsweise um das Zusammenspiel mit anderen Systemen wie Issue-Trackern zu verbessern. Auch die Zeitperioden wurden wesentlich erweitert und erlauben nun flexiblere Einstellungen für Wartung oder die Urlaubszeit.

Verzögerte Nachrichten sollen dafür sorgen, dass flüchtige Störungen keinen falschen Alarm auslösen. Custom Notifications ermöglichen es, Status-Informationen den betroffenen Admins auf Handy oder Pager zu schicken. Host-Checks mit Caching sollen übermäßigem Traffic abhelfen, parallele Checks beschleunigen den gesamten Ablauf.

Weitere Details zu den zahlreichen Neuerungen in Nagios 3.0 finden sich im Abschnitt "What's new" in der Nagios-Dokumentation. Die neue Release sowie Plugins und Addons stehen auf der Download-Seite bereit, für ganz ungeduldige gibt es einen Quickstart-Installationsguide.

(Mathias Huber)
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