Open Source im professionellen Einsatz

Nach 19 Jahren: Mame unter Open-Source-Lizenzen gestellt

07.03.2016

Nach 19 Jahren stellen die Macher des Multiple Arcade Machine Emulator (Mame) diesen unter Open-Source-Lizenzen. Das Projekt will die Software alter und aktueller Videospiele-Automaten lauffähig machen.

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Nicola Salmoria startete das Projekt im Jahr 1996, mittlerweile arbeiten weltweit über hundert Entwickler an Mame , das aus verschiedenen Emulatoren besteht. Mame emuliert nur Automaten, die einen Mikroprozessor verwenden, keine Transistor-Transistor-Logik-Maschinen aus den 70er Jahren. Es bietet zudem Möglichkeiten, um der mit der damals verwendeten Hardware entstandenen Einschränkungen herum zu arbeiten (Bildwiederholfrequenz, Abspielgeschwindigkeit).

Zehn Monate habe es gedauert, die ehemaligen Entwickler zu kontaktieren und um einen Lizenzwechsel zu bitten, heißt es in der News-Sektion auf der Webseite. Die große Mehrheit der Entwickler habe einer Verbreitung unter der 3-Clause-BSD-Lizenz zugestimmt, das betreffe 90 Prozent der Kerndateien. Das gesamte Projekt steht unter der GPLv2, weil einige Teile unter der GPL stehen. Die letzten 19 Jahre hat Mame eine eigene Lizenz verwendet.

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