Open Source im professionellen Einsatz

Murdocks Tod war Selbstmord

07.07.2016

Einem Bericht von Gerichtsmedizinern in San Francisco zufolge hat sich der Debian Gründer Ende Dezember 2015 erhängt.

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Der frühe Tod des Debian-Gründers Ian Murdock erregte Ende letzten Jahres erhebliches Aufsehen, nicht zuletzt deshalb, weil Murdocks in einer Reihe wirr anmutender Tweets die Polizei beschuldigte, ihn misshandelt zu haben. Beamte hatten ihn mehrmals vor einer Nachbarwohnung alkoholisiert und randalierend aufgegriffen, inhaftiert und zuletzt gegen eine hohe Kaution wieder freigelassen. Bereits in diesen Tweets war von Selbstmordabsichten die Rede. Nun ist ein amtlicher Untersuchungsbericht erschienen,  der klarstellt, dass es sich um eine Selbsttötung gehandelt haben muss. Murdock strangulierte sich mit dem Stromkabel seines Staubsaugers.

Murdock, der seiner Schwester zufolge seit 20 Jahren an psychischen Problemen litt, hatte sich kürzlich von seiner Freundin getrennt und hätte das Appartment bis Monatsende räumen müssen. Auch hatte er nach Aussagen seines Nachbarn ein Alkoholproblem und sei von Zeit zu Zeit ausgerastet.

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