Mozilla löst EULA-Streit
Im Streit um die Anzeige der EULA im neuen Firefox gibt es jetzt ein Ergebnis. Offenbar hat die Mozilla-Stiftung eingelenkt und einen anderen Weg gefunden, um den Anwendern die Endnutzerlizenz zu präsentieren.
Auf seiner Webseite zeigt Mozilla-Mitarbeiter Harvey Anderson Screenshots der neuen Entwürfe.
Nach dem ersten Start des Browsers erscheint standardmäßig eine HTML-Seite, die den neuen Benutzer begrüßt. Im vorgestellten Entwurf leitet nun ein Klick auf "Your Rights" den Benutzer zum juristischen Text weiter. Der enthält neben den Benutzerinformationen zur Firefox-Lizenz auch Hinweise zu den optionalen Web-Diensten, die nicht unter Mozillas MPL-Lizenz stehen.
Wie das Ganze im Detail aussieht, steht noch nicht fest: Die erste Version von Firefox mit veränderter EULA erscheint aber laut Anderson voraussichtlich in der Ubuntu-Version des Browsers. Anderson bedankt sich in seinem Blog-Eintrag insbesondere bei Canonical, dem kommerziellen Sponsor von Ubuntu, für das Finden einer Lösung. Auch Red Hat und die Fedora-Entwickler hätten geholfen, und vermutlich wird das Problem für andere Distributionen ähnlich gelöst.





