Nun kann das Tool auch Nginx-Statistiken anzeigen. Das schlägt sich in zusätzlichen Zeilen in der Konfigurationsdatei "/etc/monitorix.conf" nieder. In dieser Datei gab es einige Umstrukturierung, es empfiehlt sich also, bei einem Update die brandneue Manpage mit "man 5 monitorix.conf" aufzurufen.

Außerdem haben die Programmierer die HTML-Ausgaben des Tools bereinigt und das Installationsskript überarbeitet.

Die Perl-Software Monitorix muss auf dem zu überwachenden Server installiert sein. Die Ausgaben lassen sich dann aus der Ferne per Webbrowser betrachten. Zu den überwachten Größen gehören CPU-Last und Temperatur, Prozesse und Speicherbelegung. Dank der Verwendung von LM-Sensors HP ProLiant IML Agent kann die Software auch diverse Temepraturfühler auslesen. Weitere Statistiken gibt es für Dienste wie SMTP, POP3, SSH, Samba und HTTP. Zum Speichern und für die Darstellung der Daten verwendet Monitorix RRDTool.

Hinter den Monitorix-Diagrammen steckt das vertraute RRDTool.

Hinter den Monitorix-Diagrammen steckt das vertraute RRDTool.

Auf der Demo-Seite des Projekts lässt bereits die neuste Monitorix-Version begutachten. Monitorix 1.3.0 steht unter GPL als RPM-Paket für Red Hat, Fedora und Centos zum Download bereit. Daneben gibt es ein Suse-RPM und eine distributionsneutrale Tar-Gz-Datei.