Mit Bookmarks und neuen Tabs per Tipp auf den Bildschirm, dem Synchronisations-Addon Weave für den Abgleich mit Desktops sowie einer ständigen Webseitenvorschau für die Orientierung passt sich der mobile Firefox der Smartphone-Umgebung an. Für Maemo ist Fennec, der Codename des mobilen Firefox, jetzt in der ersten stabilen Version erschienen.

Der mobile Firefox, Codename

Der mobile Firefox, Codename "Fennec", ist jetzt als stabile Version 1.0 für Maemo erhältlich.

Auf Plugins wie Flash muss der Anwender derzeit allerdings verzichten, wie es in den "Developer Questions" der Release-Notes heißt. Bei dem Maemo-Firefox sei diese Funktion ausgeschaltet, weil es das Surfen zu langsam mache. Für die Zukunft plant das Projekt ein Addon, mit dem der Anwender Plugins per Hand aktivieren und ausschalten kann.

Am linken Rand sind die Vorschaubilder der aufgerufenen Seiten in den Tabs zu sehen.

Am linken Rand sind die Vorschaubilder der aufgerufenen Seiten in den Tabs zu sehen.

Neben Maemo auf Nokias Smartphone N900 und dem Nokia-Tablet N810 gibt es derzeit keine weiteren Plattformen, auf denen der mobile Firefox stabil läuft. Für Windows Mobile liegt eine Alpha-Version vor. Eine Version für Android sei in Planung, aber noch nicht verfügbar. Dem I-Phone und dem Blackberry erteilt das Projekt eine Absage. Gründe dafür sind, dass das Blackberry OS keine nativen Komponenten ermögliche und dass das I-Phone-Betriebssystem zu verschlossen sei. Auch für Symbian-Telefone ist laut dem Projekt kein Feuerfuchs in Planung. Bei allen Telefonen, die unterhalb der Produktklasse "Smartphone" rangieren (Mini-Computer und Telefon in einem), geben die Systemressourcen nicht genug Power für den Firefox her.