Open Source im professionellen Einsatz

Midori 0.5.0 mit kleinen Verbesserungen

06.04.2013

Unter anderem bietet der leichtgewichtige Browser einen Cookie Security Manager, neue Alias-URLs sowie ein paar Änderungen unter der Haube, die sich aber laut Entwickler erst in den nächsten Versionen auswirken sollen.

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Mit dem neuen Cookie Security Manager können Benutzer Cookies in dem Moment akzeptieren, ablehnen oder verwalten, in dem sie die gerade besuchte Seite anliefert. Anstelle des bislang sichtbaren Speed Dial (der Schnellwahl) dürfen Anwender nun selbst festlegen, welche Seiten sie in neuen Tabs sehen wollen. Das Speed Dial lässt sich zudem als Homepage nutzen, von der Kommandozeile aufrufen oder über ein Lesezeichen aktivieren. Eigens dazu gibt es neue Alias-URLs wie about:dial und about:home. Sämtliche neuen Alias-URLs listet about:version auf.

Des Weiteren haben die Entwickler den Kommandozeilenparameter -e beziehungsweise --execute aufgebohrt. Mit ihm lassen sich jetzt einfacher Einstellungen beim Start oder zur Laufzeit aktualisieren sowie Erweiterungen ein- und ausschalten. Midori 0.5.0 akzeptiert nun jeden Proxy-Server-Typ, den Libproxy unterstützt. Den Server einschließlich des Protokolls können Nutzer über eine CURL-ähnliche Syntax in den Einstellungen festlegen.

Die Entwickler arbeiten zudem an einer Unterstützung von WebKit2, die es aber noch nicht vollständig in den Feature Freeze und somit Midori 0.5.0 geschafft hat. Darüber hinaus wollen sie das Laden von Erweiterungen verbessern, diese sollen dann auch im privaten und App-Modus bereitstehen. Schon jetzt lassen sich die Mausgesten frei konfigurieren, einzig eine GUI fehlt noch dafür.

Sämtliche Änderungen listet das Changelog auf, einen Überblick über die Neuerungen liefert ein Blog-Beitrag.

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