Das "Roboat" bekommt beim Törn auf hoher See die Route anhand von Wetterdaten mitgeteilt und berücksichtigt das Abdriften bei der Kursbestimmung. Die Analyse von Sensordaten bestimmen Ruder- und Segelstellung. Manöver wie Wende und Halse beherrscht das Roboterboot ebenfalls.

"Vom technischen Standpunkt ist die größte Herausforderung dieses Jahr die mechanische Adaptierung des neuen Boots, da die Segelalgorithmen so entwickelt wurde, dass sie auf größere Boote skalierbar sind", sagte Roland Stelzer, Präsident von InnoC, gegenüber dem Linux-Magazin Online

Größenverhältnisse: Mitglieder des InnoC-Team konnten das erste Wettbewerbsboot noch auf Händen tragen, für die hohe See ist der Nachfolger gedacht.

Größenverhältnisse: Mitglieder des InnoC-Team konnten das erste Wettbewerbsboot noch auf Händen tragen, für die hohe See ist der Nachfolger gedacht.

Auf dem Programm der Microtransat (3. bis 6.September) stehen ein Short Race über zwei Kilometer Distanz, ein Long Race (10 Kilometer) und ein 24-Stunden-Rennen. Das österreichische Team ist optimistisch: "Trotz der immer härter werdenden Konkurrenz haben wir gute Chancen, unseren Titel zu verteidigen", so Roland Stelzer. Diesen Titel hatte sich InnoC bei der ersten Microtransat 2006 geholt.

Bis zum Start trainiert das Roboat noch in ruhigeren Gewässern, wie der Neuen Donau und dem Neusiedler See. Den Rennverlauf dokumentiert das Team dann unter www.roboat.at.