Open Source im professionellen Einsatz

Microsoft: Mehr Linux und Docker in Azure

23.06.2016

Eine von drei Maschinen in Microsofts Azure-Cloud laufe auf Linux, erklärt Microsofts Chef Mark Russinovich in seiner Keynote auf der Dockercon 2016.

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Innerhalb eines Jahres sei der Anteil von virtuellen Linux-Maschinen in Microsofts Azure-Cloud laut Russinovich von einem Viertel auf ein Drittel gewachsen. Für das Unternehmen scheinen das inzwischen keine schlechten Nachrichten mehr zu sein, auch wenn einige Kritiker noch immer eine "Embrace, Extend and Extinguish"-Strategie vermuten.

In Sachen Container at Scale benennt Microsoft Open Source, als einer der drei "Kernprioritäten" und beruft sich dabei auf eine Forrester-Studie:

Open Source: According to Forrester, over forty percent of CIOs view adoption of open source technologies as critical for them in the next year – primarily because of low cost, avoidance of vendor lock-in and agility. And that same North Bridge study saw use of OSS increased sixty-five percent over same companies surveyed from previous year.

Man sehe, dass die Kunden Container annehmen, ihre Zahl habe sich vervierfacht. Daher wolle der Konzern seine Anstrengungen in diesem Bereich ausbauen und führt Docker Datacenter ein, um Container zu verwalten und auszuliefern. Nicht zuletzt soll der SQL-Server auf Linux-Basis nun auch in Docker-Containern laufen, Microsoft bietet ein entsprechendes Image dafür an.

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