Open Source im professionellen Einsatz

Meteor-Framework will Graph-QL integrieren

26.01.2016

Das reaktive Javascript-Framework Meteor will es möglichst einfach machen, Webanwendungen zu entwickeln. Nun kündigte das Projekt an, seine Datenquellen künftig mit Graph-QL zu verwalten.

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Das Problem sei, dass Datenquellen häufig in unterschiedlichen Formen vorliegen, in SQL- und NoSQL-Form oder im REST-Format, heißt es in einem aktuellen Blogpost. Das erschwere den Zugriff auf die unterschiedlich strukturierten Objekte. Zugleich leidet bei den Echtzeit-Zugriffen auf die Daten mitunter die Performance.

Graph-QL soll eine einheitliche Schnittstelle zu diesen verschiedenen Datenformaten mitbringen. Zudem soll es möglich werden, reaktive Elemente nach Bedarf zu kontrollieren. Nicht zuletzt sollen Entwickler in der Lage sein, einfache Konnektoren zu programmieren, wenn Meteor eine vorhandene Datenquelle nicht unterstützt.

Konkret will das Projekt simple Graph-QL-Bindings entwickeln, um Daten aus verschiedenen Quellen zu publizieren. Reaktive Graph-QL-Queries sollen auf Änderungen in den Daten reagieren könnne. Unabhängig von der View-Technologie (React, Blaze, Angular) sollen die Clients Query-Aggregation beherrschen und die Oberfläche soll sofort auf Usereingaben reagieren. Nicht zuletzt will man Low-Level-Hooks zum Optimieren der Anfragen integrieren.

Die Graph-QL-Integration soll nicht nur für existierende Meteor-Apps funktionieren, so das Ziel, sondern auch für Ruby-on-Rails-, Node-, Spring- und PHP-Apps mit REST-Endpoints. Die sollen sich laut der aktuellen Pläne mit einem Graph-QL-Server ergänzen lassen. Zugleich wollen die Entwickler das Feature so implementieren, dass es einen sanften Übergang auch in komplexen Produktions-Setups ermöglicht.

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