Open Source im professionellen Einsatz

Meteor-Framework in Version 1.0 erschienen

29.10.2014

Das Javascript-Framework Meteor hieß ursprünglich Skybreak, zu seinen Gründern gehören Entwickler aus Projekten wie Miro und Etherpad. Nun erreicht das Framework mit Version 1.0 einen Meilenstein.

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Auch wenn man die 1.0 erst jetzt veröffentliche, werde Meteor bereits in einer Vielzahl von Unternehmen eingesetzt, schreibt Matt DeBergalis in seiner Ankündigung und nennt als Beispiele Verso und Workpop. Zudem gebe es eine Reihe von Firmen, die Support leisten.

Für Version 1.0 haben die Entwickler im wesentlichen das API stabilisiert und am Package Management gearbeitet. Letzteres soll es auch Außenstehenden erlauben, Pakete für Meteor zu veröffentlichen. Diese sollen dann, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, im Meteor-Core landen. Vor allem aber haben die Entwickler diverse Informationen auf der Webseite aktualisiert.

Eine neue Sektion auf der Webseite erklärt Interessierten, welche Subprojekte für Meteor es gibt und was diese genau tun. Im Mittelpunkt des Projekts steht dabei das Distributed Data Protocol, das die Entwickler als "REST für Websockets" anpreisen und dass Anfragen und Updates an serverseitige Datenbanken erlaubt und Änderungen an die Clients verteilt.

Neu ist auch ein Tutorial, das in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Einsteiger das Framework aufsetzen, wie sie Templates erzeugen und Apps entwickeln. Verschiedene Beispiel-Apps zeigen, wie Entwickler eine private und öffentliche Todo-Liste anlegen oder eine Foto-Sharing-App mit Kamera-Support und Twitter-Anbindung erzeugen. Nicht zuletzt erhalten Meteor-Entwickler 9 Tage lang das Buch "Discover Meteor" kostenlos. Herunterladen lässt sich Meteor über Github.

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