Die Software ist größtenteils in Python geschrieben und benötigt keinen zentralen Repository-Server. Die aktuelle Release bringt zahlreiche Neuerungen. Dazu gehören vereinfachte Installation, überarbeitete Konfiguration des Merge-Tools sowie verbesserte Verwaltung von kopierten und umbenannten Dateien.

Auch bei den Kommandos gibt es Neues: Der Bundle-Befehl bündelt nun mit der Option "--all" das gesamte Repository. Auch das Log-Kommando erhielt eine neue Option: Mit "-b" oder "--only-branch" zeigt es nur Revisions eines Zweigs an. Daneben haben die Entwickler den Revert-Prozess beschleunigt.

Die Erweiterung Churn, die die Zahl von geänderten Zeilen einer Datei pro User grafisch darstellt, ist in den Rang einer offiziellen Mercurial-Extension aufgestiegen. Bisher war sie im Contrib Verzeichnis zu-finden. Daneben gibt es die neue Erweiterung Inotify, die das gleichnamige API des Linux-Kernel 2.6 verwendet, um bei jeder Änderung von Dateien automatisch den Status zu überprüfen.

Eine ausführliche Liste aller Änderungen findet sich auf einer Wiki-Seite des Mercurial-Projekts. Mercurial 1.0 steht zu den Bedingungen der GPLv2 als Quelltext-Archiv zum Download bereit.