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Meilenschwein: Grml 1.0 ist fertig

Die Debian-basierte Live-Distribution Grml 1.0 mit dem Codenamen "Meilenschwein" ist fertig.

Die freie Linux-Variante richtet sich vor allem an System-Administratoren, die Grml als Rettungssystem nutzen können. Grml liefert eine automatisierte Hardware-Erkennung und Werkzeuge zur Systemanalyse, kann aber auch als Arbeitsumgebung genutzt werden. Das Live-System arbeitet vollständig von CD, so dass eine Installation nicht notwendig wird.

Die neue Version enthält einige Bugfixes, aber vor allem bringen die Entwickler 109 neue Softwarepakete. Mit dem neuen Grml2ram beispielsweise wird das komprimierte Image des Betriebssystems in den Arbeitsspeicher kopiert, mittels grml2hd wird das Betriebssystem auf die Festplatte installiert. Das neue Tool Gemu liefert auch ohne vorherige Hardware-Erkennung eine Default-Konfiguration. Umfangreiche Informationen zu den Neuerungen und Verbesserungen stellt das Entwicklerteam auf der Projektseite vor.

Dank integrierter Dekompression sind auf dem CD-Image 2,1 Gigabyte Software und Dokumentation enthalten, allerdings sind KDE und Open Office nicht darunter. Das erklärt sich auch dadurch, dass Grml laut Eigenwerbung für Geeks gedacht ist. Stattdessen sind Shells, Text-Tools oder Editoren wie LaTex dabei, aber auch Security- und Netzwerk-Software. Die Grml kann ab sofort heruntergeladen werden.

(Britta Wülfing)
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