Open Source im professionellen Einsatz

Mehrheit für Pflichtfach Informatik

13.08.2014

Mehr als Dreiviertel der Bundesbürger (78 Prozent) unterstützen die Forderung, Informatik als Pflichtfach in den Schulen einzuführen.

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Dabei befürwortet rund jeder Fünfte (19 Prozent) die Einführung des Unterrichtsfachs auch dann, wenn sie zu Lasten bereits bestehender Fächer erfolgt. 59 Prozent wünschen sich ein zusätzliches Unterrichtsfach. Eltern mit schulpflichtigen Kindern legen besonderen Wert auf Informatik-Unterricht: 85 Prozent wünschen sich ein verpflichtendes Fach. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM unter 1006 Personen ab 14 Jahren in Deutschland, darunter 308 mit schulpflichtigen Kindern. Aktuell ist Informatik nur in Bayern, Sachsen und mit Einschränkungen in Mecklenburg-Vorpommern Pflichtfach.

Nur jeder sechste Bundesbürger (17 Prozent) wäre der Umfrage zufolge auch mit einem freiwilligen Unterrichtsfach Informatik zufrieden. Eine verschwindend geringe Minderheit von 3 Prozent ist der Meinung, auf Informatik-Unterricht könne in der Schule ganz verzichtet werden. Die größte Zustimmung zu einem Pflichtfach Informatik gibt es bei den 30- bis 49-Jährigen. Hier wünschen sich 82 Prozent der Befragten das Pflichtfach. Doch auch bei den über 65-Jährigen, die am skeptischsten sind, stimmen mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Einführung zu. Auch unter Lehrern gibt es eine deutliche Mehrheit für ein Pflichtfach Informatik. Rund drei Viertel (73 Prozent) der Lehrer unterstützen die Forderung.

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