Open Source im professionellen Einsatz

Mate 1.18.0 veröffentlicht

15.03.2017

Die Entwickler der Desktop-Umgebung Mate haben eine neue Version freigegeben. Sie basiert erstmals komplett auf GTK+3. Des Weiteren dürfen sich Anwender über einige neue, wenn auch nur kleinere Funktionen freuen.

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Mate verlangt ab sofort GTK+ in der Version 3.14 oder höher. Mit dem älteren GTK+2 lässt sich die Desktop-Umgebung nicht mehr übersetzen. Die Entwickler haben zudem die Bibliothek libinput integriert, die Mäuse und Touchpads anbindet. In diesem Zug gibt es separate Einstellungen für Links- und Rechtshänder sowie die (Zeiger-)Beschleunigung.

Die meisten Änderungen hat der Dateimanager Caja erfahren. So sammelt er mehrere anstehende Kopiervorgänge in einer Warteschlange. Das Kopieren von Dateien können Anwender zudem pausieren. Bevor Caja eine Datei in den Papierkorb schiebt, bittet es um eine Bestätigung für diesen Vorgang. Sofern die Maus spezielle Vor- und Zurück-Buttons besitzt, kann man mit ihnen zwischen den Verzeichnissen navigieren. Abschließend meldet Caja, wenn man ausgeworfene externe Datenträger sicher entfernen kann.

Mate 1.18 verbessert die barrierefreie Benutzung – insbesondere für Menschen mit einer Sehschwäche. Bei aktivierter Bildschirmsperre erscheint das vom Anwender gewählte Hintergrundbild. Verbessert haben die Entwickler zudem das Panel und den Archiv-Manager Engrampa.

Alle weiteren kleinen Änderungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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