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Mandriva sieht Licht am Ende des Tunnels

Eine neue Webpräsenz, die Neustrukturierung des Endkundengeschäfts und verschiedene Aktionen mit Partnern in den Bereichen Hardware, Service und Software kündigt Mandriva-Chef Francois Bacilhon an.

In seinem Blog auf der Unternehmenswebseite liefert der Mandriva-CEO einen Ausblick auf offizielle Verlautbarungen des französischen Linux-Distributors in den kommen Wochen. Das "rauhe Wetter" bei Mandriva sei wohl etwas auf die Stimmung geschlagen, schreibt Bacilhon. "Deshalb wird es bald Zeit, Euch mit einigen guten Nachrichten aufzuheitern."

Mit dieser Einleitung nimmt Bacilhon Bezug auf die Geschäftszahlen des Unternehmens, das knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt war. Im Mai 2007 erhielt das Unternehmen frisches Kapital, Bedingung hierfür waren Umstrukturierungen und Entlassungen. Nun verspricht Bacilhon Ergebnisse: Ein "netter kleiner Hardware-Deal in einem aufstrebenden Land mit unseren Freunden aus Santa Clara und gegen unsere Freunde aus Redmond" soll dazugehören, womit offensichtlich die Unternehmen Hewlett Packard in Santa Clara und Microsoft in Redmond gemeint sind. Eine strategische Vereinbarung mit einem marktführenden Unternehmen, von der sich Mandriva Auswirkungen auf die Desktop-Verkäufe erhofft, lässt der CEO ebenfalls anklingen.
Für den Endkundenbereich kündigt er eine "wesentliche Umstrukturierung" der Produktlinie und des Mandriva Club-Angebots an. Der Mandriva Club bietet zahlenden Privatanwendern eine Art Support- und Software-Abonnement. Vor einigen Tagen veröffentlichte das Unternehmen die Betaversion seiner Linux-Variante Mandriva 2008.

(Britta Wülfing)
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