Mandriva Spring 2009.1 ist fertig
29.04.2009
Der französische Distributor Mandriva verteilt die neue Version Mandriva Spring (2009.1) auf die diversen Spiegelserver.
Knapp ein halbes Jahr nach Mandriva 2009.0 folgt nun mit der Spring-Version 2009.1 eine nicht nur optisch deutlich verbesserte Version von Mandriva 2009. Wie bei den bisherigen Varianten gibt es auch von Mandriva 2009.1 die Versionen Free (nur freie Software), One (Live-CD) und Powerpack. Das Powerpack ist als Box oder Download erhältlich und bringt neben einem grundlegenden Installationssupport zusätzliche proprietäre Programme sowie Fluendo-Codecs für MP3-, WMA- und WMV-Dateien mit. Ein DVD-Player soll in Kürze ebenfalls folgen.
Die Hauptkomponenten:
- Kernel 2.6.29
- X.org 7.4
- KDE 4.2.2
- XFCE 4.6
- Gnome 2.26
- Mozilla Firefox 3.0.8
- OpenOffice.org 3.0.1
LXDE ersetzt XFCE als Standard-Arbeitsläche für Rechner mit wenig Arbeitsspeicher, XFCE ist aber weiterhin mit an Bord. Bei KDE 4.2.2 setzt Mandriva bereits Qt 4.5 ein. Nicht mehr mit dabei sind hingegen KDE 3 und Icewm. Bei einem Update eines KDE-3-Rechners installiert das neue Mandriva automatisch den KDE-4-Desktop.
Den Installer haben die Mandriva-Entwickler um eine Funktion erweitert, die sämtliche Hardwarekomponenten des Rechners auflistet. Wie zurzeit alle neuen Distributionen soll auch Mandriva bis zu 25 Prozent schneller booten, zudem haben die Entwickler die aktuelle Version auf allen Eee-PCs ausgiebig getestet und die Benutzeroberfläche wo nötig auf die typischen 1024x600 Pixel angepasst.
Das Mandriva Sicherheitsframework MSEC hat zahlreiche Verbesserungen erfahren und eine neue grafische Oberflächer erhalten. Duch Plugins soll es sich zudem unter anderem mit AppArmor-Modulen erweitern lassen. Das MSEC hat breits in Mandriva 2008 Einzug gehalten, die damals sehr oft auftretenden Popups sollen nun der Vergangenheit angehören.
Mandriva stellt von Mandriva 2009 Spring gleich neun ISO-Images beziehungsweise entsprechende Torrents zum Download bereit. Mit den zusätzlichen ISO-Images deckt der Distributor sämtliche Sprachen ab, für die Mandriva Übersetzungen bereit hält. Deutsch befindet sich in den ISOs europe1-americas, die osteuropäischen und baltischen Sprachen in europe2. Eine Liste sämtlicher Sprachen findet sich in der Datei README-iso.txt.
Bei allen ISO-Abilddateien handelt es sich um Hybrid-ISOs, die sich entweder auf eine CD/DVD brennen lassen oder auf einem USB-Stick einstalliert werden können. Dazu gibt es auf den Spiegelservern neben den eigentlichen ISO-Verzeichnissen im Ordner tools das Skript mandriva-seed.sh. Es erstellt aus den ISO-Dateien automatisch ein USB-Medium für die Installation. Sämtliche Änderungen der neuen Version listet die Mandriva-Tour.
Bis die ISO-Dateien und RPM-Pakete auf sämtlichen Spiegelservern komplett vorliegen, dürften noch ein paar Stunden vergehen, auf dem Server der deutschen Mandriva-Community liegen aber bereits fertige ISOs zum Download bereit.
Download per FTP: ftp://ftp.mandrivauser.de/mandriva_isos/2009.1
Download per BitTorrent: http://torrent.mandriva.com/
(Marcel Hilzinger)
| Whitepaper |
|
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|
Usage Landscape Enterprise Open Source Data Integration
Die Nachfrage nach Datenintegrationslösungen für Unternehmen ist zunehmend gestiegen und vor allem das Interesse an Open Source Technologien wird immer größer. Doch wie und von wem werden Open Source Datenintegrationslösungen genutzt und welches Nutzungsverhalten lässt sich daraus ableiten? Das vorliegende White Paper präsentiert die Erfahrungswerte von über 1000 Open Source Nutzern und liefert fundierte Antworten auf diese Fragen.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|