Mageia-Linux alias "Cantine" debütiert als Alpha
Die erste Version des Community-Nachfolgers von Mandriva steht als Grundlage für interessierte Mitarbeiter bereit.
Mageia könne und wolle derzeit nicht mit Neuerungen gegenüber Mandriva aufwarten, heißt es im Mageia-Blog. Das Ziel sei vielmehr gewesen, eigene Repositories einzurichten, eigene Verfahrensregeln zu implementieren und die Grundlage eines eigenen Boot- und Buildsystems zu schaffen. Die Release Notes fallen entsprechend dünn aus. Das ISO liegt für 32 und 64 Bit auf der "brandneuen" Mirror-Seite sowie auf einer alten Seite zum Download bereit.
Das erste Mageia sei ein "Ergebnis von zwei Monaten harter Arbeit an der Einrichtung des Buildsystems und der Säuberung der Pakete und Programme", erklärt das Projekt stolz. Wer sich die erste Version des alternativen Mandriva angucken möchte, solle sich auf einige Hässlichkeiten gefasst machen: Die erste Alpha sei noch nicht einmal eine Testversion, sondern diene lediglich als Grundlage für Leute, die an der Distribution mitwirken wollen. So fehlen bislang noch Programme, und an vielen Stellen sehe Mageia noch ziemlich "roh" aus, warnt das Projekt.
Mageia ist ein im September 2010 gegründeter Mandriva-Fork. Der Community war seinerzeit die Zukunft der Distribution zu unsicher, nachdem der französische Linux-Distributor Mandriva an der Insolvenz vorbeischlitterte und offenbar auch eine Reihe Mandriva-Entwickler entlassen musste.





