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Lotus Symphony läuft von USB-Storage-Karte Keepod

Das italienische Unternehmen Nsec bietet IBMs aufgebohrtes Open Office als VMware Thinapp auf einem kreditkartenförmigen USB-Device an.

Lotus Symphony ist der neueste Zugang in der Reihe der Software, die sich Besitzer des Keepods auf ihr Gerät laden und an jedem Rechner ohne Installation nutzen können. Der Keepod hat die Größe einer Kredit- oder Visitenkarte, wird über USB angebunden und ist knapp zwei Millimeter dick. Er entspricht einem USB-Speichermedium, für das verschiedene Anwendungen existieren, die der Besitzer isoliert vom Betriebssystem ausführen kann. Seine virtualisierten Thinapp-Anwendungen starten als paketierte ausführbare Datei vom Speichermedium aus und sind kostenfrei aus dem Keepod-Onlineshop herunterzuladen.


			Hinter "Keepod" verbirgt sich ein visitenkartenförmiges USB-Speichergerät, für das mittels Vmware Thinapps von Betriebssystem isolierte Anwendungen zur Verfügung stehen.

Hinter "Keepod" verbirgt sich ein visitenkartenförmiges USB-Speichergerät, für das mittels Vmware Thinapps von Betriebssystem isolierte Anwendungen zur Verfügung stehen.

Den Keepod gibt es mit Speicherpapazitäten zwischen zwei und 16 GByte in zwei Ausführungen. Die günstigere kostet zwischen 20 und 60 Euro, die teurere zwischen 70 und 200 Euro. Sie bringt zusätzlich Hardware-seitige Verschlüsselung und Passwortschutz für das Speicherkärtchen mit und soll auch mit Linux funktionieren. Bislang stehen für den Keepod unter anderem Firefox, Thunderbird, der VLC-Mediaplayer und der Bittorrent-Client Mikrotorrent zur Verfügung. Außerdem gibt es für den Keepod eine kostenpflichtige Backup-Software, die allerdings nur mit Windows nutzbar ist. Hinter Keepod steht das in Mailand ansässige Unternehmen Nsec, das sich als IT-Sicherheitsunternehmen positioniert und zu der Firmengruppe Orthophone mit Hauptsitz in Israel gehört.

(Anika Kehrer)
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