Das auf Fedora 10 basierende Terminalserverprojekt gibt es erstmals als Live-Server.
Das Linux-Terminalserverprojekt (LTSP) bietet Schulen und anderen Institutionen die Möglichkeit, Rechner ohne Festplatte zu nutzen. Das auf Fedora 10 aufsetzende K12linux geht noch einen Schritt weiter und erlaubt, ein komplettes Klassenzimmer über ein USB-Live-Medium einzurichten. Dazu muss man lediglich den Server von einem USB-Stick starten, die Clients booten dann automatisch über das Netzwerk.
Als Terminalserver kommt die aktuelle LTSP-Version 5.1.56 zum Einsatz, die Clients lassen sich wahlweise unter Gnome, KDE oder XFCE nutzen. Die Software wird zentral über den Server verwaltet. K12linux lässt sich über das Live-Medium fest installieren, im Wiki ist außerdem ein Setup auf einem vorhandenen Fedora-10-Rechner beschrieben.
Die rund 1 GByte großen ISO-Dateien der 32- und 64-Bit-Version von K12linux gibt es auf der Projektseite zum Download. Einen USB-Stick erstellt man daraus per Liveusb-creator.
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