Der Softwareentwickler Christian Hartmann zeigte, warum sich die freie NoSQL-Datenbank MongoDB für Datendienste für dynamische Webseiten und mobile Anwendungen eignet. Die dokumentenorientierte Datenbank passe insbesondere insbesondere auf Szenarien, in denen es überwiegend Lesezugriffe gibt, erklärte er. Daneben kann MongoDB auch Dateien speichern, am besten viele kleine wie etwa die Profilfotos einer Website. Um hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten verteilt die Datenbank die Daten nach einstellbaren Regeln auf mehrere Hosts (Sharding).

Auf die Daten kann der Anwendungsentwickler mit PHP, Ruby, Perl, Python und zahlreichen weiteren Sprachen zugreifen. Abfragen dürfen reguläre Ausdrücke enthalten und können auch Dokumente mit nicht gesetzten Eigenschaften finden. als grafische Oberfläche steht beispielsweise Rock Mongo zur Verfügung. MongoDB ist unter AGPLv3 lizenziert, die Sprachenanbindungen stehen unter Apache-Lizenz.

Der Open-Source-Datenbank Apache CouchDB widmete sich Roman Geber von B1 Systems in seinem Vortrag. Die Datenbank speichert Dokumente in Json-Notation und lässt sich per REST-Schnittstelle über HTTP ansprechen. Mit Futon hat sie zudem ein eingebautes Web-GUI zu bieten.

Als besondere Stärke der Software hob der Referent die CouchApps vor, ausführbare Dokumente, die in der Datenbank gespeichert werden und sich replizieren lassen. Statt sie als langen Json-Ausdruck zu schreiben greift der Entwickler in der Regel zu einem Hilfsmittel wie CouchApp oder Kanso, das die Dokumente generiert.