Linuxtag 2011 dämmert mit Call for Papers
Das Team hinter der zum 17. Mal stattfindenden jährlichen Konferenzmesse hat sich die Schwerpunkte Android und Meego, E-Publishung, Serverkonsolidierung und IPv6 vorgenommen. Auch gesellschaftspolitische Fragen wie Datenschutz und Whistleblowing sollen zum Zug kommen.
Der 25. Januar ist als Einsendeschluss für Vortragsvorschläge genannt. Wer beim Linuxtag vom 11. bis 14. Mai 2011 in Berlin als Speaker auftreten möchte - auch zu anderen als den genannten Themen - trägt bis dahin im virtuellen Konferenzzentrum der Veranstalter zunächst nur eine Inhaltsangabe des gedachten Talks sowie eine Beschreibung der eigenen Person ein. Die bislang von den Veranstaltern vorgeschlagenen Themen sowie die Rahmenbedingungen enthält der Call for Papers im Linuxtag-Wiki.
Neu auf dem Linuxtag 2011 halten zwei Vortragsreihen Einzug, die sich einerseits an Administratoren, andererseits an die Linux-Community im Sinne einer Crossplatform-Community richten. So sollen IT-Experten in einer eigenen Vortragsreihe gezielt Neuerungen wichtiger Softwarepakete erklären, damit Admins direkt von den Chefentwicklern erfahren, welche Features neue Major-Releases bieten und wo sich ein Upgrade lohnt. Für die Community sollen in dem neuen Track "Cross Desktop/Cross Distribution" Entwickler Projekte präsentieren, die über einzelne Oberflächen oder Linux-Geschmacksrichtungen hinaus die Zusammenarbeit mehrerer Projekte erfordern. Damit will sich der Konferenzteil des Linuxtags auch weniger Linux-fokussierten Themen wie Datenschutz, Gesellschaft und Whistleblowing öffnen.





