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  Home  »  NEWS  »  Linuxtag 2009: Lieber schlechte Treiber als gar keine  

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Linuxtag 2009: Lieber schlechte Treiber als gar keine

Im traditionellen Kernel-Kwestioning auf dem Linuxtag stellten sich 11 Kernelentwickler den Fragen des Publikums. Daneben luden sie die gesamte Community ein, Linuxtreiber an die Kernel-Mailingliste zu schicken.

Das Gespräch kam auf die Treiber, als einer der Podiumsteilnehmer meinte, über den Staging-Bereich seien schlechte Wireless-Treiber in den Kernel gelangt. Dort machen eingereichte Treiber Station, die noch nicht von den Kernelentwicklern integriert wurden.

Daraufhin erinnerte der Kernelentwickler Hans-Jürgen Koch von Linuxtronix an die Einladung, die Greg Kroah-Hartman vor rund einem Jahr ausgesprochen hatte: Möglichst alle existierenden Linux-Treiber sollten im Mainline-Kernel landen.

Koch unterstrich diese Aussage: "Jeder Code im Mainline-Kernel ist besser als Code, der auf jemands Festplatte vergammelt. Gut, dass wir den Staging-Bereich haben. [...] Es gibt so viele Treiber für seltene Hardware, die man nur in manchen Embedded-Geräten findet." Er appellierte an alle Zuhörer: "Bringt Eure Treiber in den Mainline-Kernel!" Selbst ein mangelhafter Treiber könne unter Umständen als Basis für weitere Entwicklungen dienen.

(Mathias Huber)
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