Open Source im professionellen Einsatz

Linuxtag 2007: LPI überarbeitet seine Linux-Prüfungen

01.06.2007

Das Linux Professional Institute (LPI) überarbeitet seine Linux-Prüfungen. Am Rande des Linuxtags 2007 in Berlin diskutierte der Technische Beirat der Organisation seine Pläne für die Zukunft.

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Die gemeinnützige, internationale Organisation mit Sitz in Kanada bietet kostengünstige Linux-Zertifizierungen an, mit denen Administratoren ihre Fachkenntnisse belegen können. In Zukunft sollen die Prüfungsstufen LPIC-1 und 2 jedoch nicht allein Inhalte für Administratoren behandeln, sondern sich mit Themen wie Datenbanken, Barrierefreiheit und POP/IMAP auch an Anwender und Entwickler wenden.

Daneben soll sich die Prüfung weniger um die englischsprachige Welt drehen, etwa wenn nach Webseiten mit Linux-Dokumentation gefragt wird. Bis Jahresende 2007 soll es einen Entwurf für die neuen Anforderungen geben, die ersten Prüfungen zum neuen Stoff in der zweiten Hälfte das Jahres 2008.

Außerdem brachte Matthew Rice, Chef der LPI-Produktentwicklung, die nächsten Module für die neueste Prüfungsstufe LPIC-3 auf die Tagesordnung. Derzeit umfasst diese Prüfung für erfahrene Linux-Professionals das Kernmodul LPIC-301 und ein Wahlpflichtmodul, das es derzeit nur in Form von LPIC-302 zum Thema heterogene Umgebungen gibt. Kandidaten für das nächste Wahlpflichtthema sind unter anderem Mail- und Webdienste. Die Mehrheit der Teilnehmer an der öffentlichen, internationalen Sitzung sprach sich allerdings für Security als nächstes Modul aus.

Neben dieser inhaltlichen Arbeit ist das LPI auf dem Linuxtag mit einem Informationsstand, preisreduzierten Prüfungen und einem Gewinnspiel vertreten. Am Konferenz-Samstag ist eine ganze Vortragsreihe dem LPI gewidmet.

LPI , LPIC

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