Linux Mint: Das "Unity-Free-Ubuntu" bekommt Gnome 3 - und Mate
Die Entscheidung, auf Ubuntus "Unity"-Desktop zu verzichten, brachte Linux Mint viele Fans. Jetzt hat Mint-Gründer Clement Lefebre in seinem Blog bekannt gegeben, dass die nächsten Versionen auch auf Gnome 3 vertrauen werden. Aber auch andere Projekte behält man im Auge.
Bisher wäre Gnome dafür noch nicht reif gewesen, aber Version 3.2 sei doch deutlich gereifter, erklärt der Mint-Projektleiter in seinem Blogpost. Die Entwicklung werde aber sicher einige Ausgaben überspannen, auch andere Projekte wie der Mate-Desktop blieben da nicht außen vor.
Das Mate-Projekt haben Fans des alten Gnome-2.x-Desktops ins Leben gerufen, Ziel ist es, as alte Look&Feel beizubehalten. Auf deren Webseite liest sich das so: " Das Mate Desktop Environment ist eine nicht-intuitive, unattraktiver Desktop für Anwender, die die traditionelle Computer-Metaphern bevorzugen."
Linux Mint erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Distrowatch listet sie auf Platz zwei, gleich hinter Canonicals Produkt. Linux Mint gibt es als Ubuntu-, als Debian- und als Rolling-Release.





