Open Source im professionellen Einsatz

Linux Mint 18.2 heißt Sonya

03.05.2017

Die Linux-Mint-Macher haben in einem Blog-Beitrag einen Ausblick auf die kommende Version 18.2 ihrer Distribution gegeben. Diese trägt den Codenamen „Sonya“ und kommt mit einigen Neuerungen. Linux Mint 13 erreicht hingegen sein Lebensende.

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Für diese alte Version von Linux Mint stellen die Entwickler keine Aktualisierungen mehr bereit. Wer die auf Ubuntu 12.04 aufsetzende Distribution noch nutzt, findet im Linux-Mint-Forum eine Upgrade-Anleitung.

Das nächste Linux Mint 18.2 erhält den Namen Sonya. Diesen Namen wählte das Team im Gedenken an die verstorbene Frau eines Mitentwicklers.

Nutzer der Linux Mint Debian Edition dürfen sich noch diese Woche über ein Update auf MATE 1.18 freuen. Da diese Version der Desktop-Umgebung komplett auf GTK+3 aufsetzt, handelt es sich um ein größeres Update. Das Linux-Mint-Team hat dazu das mintMenu ebenfalls auf GTK+3 portiert.

Die Entwickler arbeiten zudem an der nächsten Version der Desktop-Umgebung Cinnamon. Dort wird sich weiterhin im Hintergrund der Settings Daemon um das Power-Management, die X-Einstellungen, Eingabegeräte und einige weitere ähnliche Dinge kümmern. Mit Cinnamon 3.4 nutzt der Settings Daemon jedoch mehrere Prozesse. Die für die einzelnen Aufgaben zuständigen Plugins laufen dann in einem eigenen Prozess. Auf diese Weise sollen sich besonders viel Prozessorzeit verschlingende oder abgestürzte Plugins besser erkennen und isolieren können.

Auch der Dateimanager Nemo soll mit zwei Prozessen arbeiten: Einer kümmert sich um die Desktop-Symbole, während der andere die Dateimanager-Fenster anzeigt. Vielleicht bietet Nemo auch noch ein Desktop-Grid.

Die Entwickler haben zudem in ihrem Blog-Post bestätigt, dass Linux Mint 18.2 definitiv auf LightDM als Display-Manager wechselt. Damit muss gleichzeitig der unity-greeter gehen, den ein vom Linux-Mint-Team entwickelter Fork namens Slick-Greeter ersetzt. Er stellt den gleichen Anmeldebildschirm wie sein Vorgänger bereit, bietet aber mehrere Vorteile. Unter anderem kommt er mit hochauflösenden Monitoren zurecht (HiDPI).

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