Linux Foundation startet neue Linux-Desktop-Umfrage
18.10.2007
Die Non-Profit-Organisation Linux Foundation startet ihre dritte Desktop-Linux-Umfrage in Folge und will damit die Entwicklung von Linux-Arbeitsplätzen vorantreiben.
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass Entwickler und Linux-Unternehmen ihre Arbeit an dem Betriebssystem auf die Bereiche richten, die Anwender für wichtig erachten. "Die Linux Foundation ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen Endanwendern, Verkäufern und den Entwicklern der Community mit dem Ziel, Linux fortlaufend zu verbessern", erläutert Jim Zemlin, Geschäftsführer der Linux Foundation, eine Aufgabe der Non-Profit-Organisation. Mit den Linux-Desktop-Umfragen will die Stiftung die Marktsituation erfassen und die Weiterentwicklung des Betriebssystem lenken, wie er weiter ausführt. Damit dient die Erhebung auch dem größeren Ziel der Foundation, die Verbreitung von Linux und Open Source zu fördern.
Im Januar 2007 entstand die Organisation aus dem Zusammenschluss der Open Source Development Labs (OSDL) und der Free Standards Group. In den Vorjahren wurde die Umfrage noch von der Vorgängerorganisation OSDL durchgeführt. Im Jahr 2006 machte die OSDL in der Folge den Mangel an passenden Treibern zum Thema. Als Ergebnis der ersten Befragung im Jahr 2005 vermissten die Anwender vor allem Office-, Messaging- und E-Mail-Programme für das freie Betriebssystem.
Im Lauf des letzten Jahres beobachtete die Stiftung steigende Linux-Marktanteile, vor allem in Lateinamerika und Asien und verweist auf Hardware-Hersteller, die ihr Angebot um vorinstalliertes Linux-Produkte erweitern. Die aktuelle Fragestellung will diese Trends berücksichtigen und mglichst viele Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen weltweit erreichen. Die Linux-Desktop-Umfrage läuft vom 17. Oktober bis 30. November 2007 durchgeführt und steht neben Englisch in sechs weiteren Sprachen zur Verfügung: Chinesisch, Japanisch, Portugiesisch, Russisch, Französisch und Spanisch. Die Umfrageergebnisse werden kurz nach Abschluss veröffentlicht werden. Wer teilnehmen möchte, findet die Online-Umfrage auf den Webseiten der Foundation.
(Britta Wülfing)
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