Linux Foundation sponsert Embedded-Entwickler Richard Purdie
Als neuer Fellow der Linux Foundation widmet sich Richard Purdie in Vollzeit Openembedded sowie dem noch jungen Embedded-Projektpool Yocto.
Mit den Fellow-Positionen verfügt die Linux Foundation über einen Fonds, Entwicklungen der Linux-Welt zu unterstützen, die sie für wichtig hält. Einen solchen Bedarf sähe sie bei Embedded Linux, begründet sie ihren Schritt. Als Linux Foundation Fellow wird Richard Purdie jetzt ganztags am Yocto-Projekt und zum Beispiel dessen Poky-Buildsystem arbeiten, das er vergangenen Oktober mitgegründet hat, sowie an Openembedded-Projekt, wo er seit 2004 Entwickler ist. Eine zeitliche Begrenzung der Fellowship gibt die Linux Foundation nicht an.
Seit 2008 war der Master-Physiker als Embedded-Linux-Architekt bei Intel tätig, nachdem sein Arbeitgeber Opened Hand von Intel gekauft wurde. Projekte, an denen Purdie mitgearbeitet hat, sind neben Openembedded noch Clutter, der X-Server, Sharps Handheld-Betriebssystem Zaurus und der Profiler Oprofile. Beim Kernel war er unter anderem Maintainer des Backlight- und LED-Subsystems.
Mit Purdie gibt es derzeit fünf Linux Foundation Fellows. Der bekannteste ist Linus Torvalds. Die Linux-Organisation finanziert auch Till Kamppeters Openprinting-Projekt. Der Sysadmin von Kernel.org, John Hawley, ist von der Linux Foundation spendenfinanziert, und schließlich beschäftigt die Foundation Janina Sajka als Accessibility-Gruppenleiterin.





