ARM gehört schon seit langem zu den Firmen, die viel Code zum Linux-Kernel beisteuern. Mit rund 10 Milliarden verkauften Geräten mit ARM-Prozessor bringt das britische Unternehmen zudem auch sehr viel Know-How in die Foundation ein.

Innerhalb der Stiftung will sich ARM logischerweise in erster Linie um die mobilen Geräte kümmern, wie die Linux Foundation in ihrer Pressemeldung schreibt, aber auch für den Desktop interessiere man sich beim Chip-Entwickler.

ARM-Prozessoren werden traditionell in sehr vielen Mobiltelefonen verbaut, auch das I-Phone oder die Internet-Tablets von Nokia nutzen eine ARM-CPU. Mit neuen stromsparenden SoC-Lösungen möchte sich ARM aber auch ein Stück vom Netbook-Markt abschneiden, wodurch Linux quasi eine neue Chance bei den kleinen portablen Geräten bekommen würde. Mit ersten ARM-basierten, smarten Netbooks ist für Ende Jahr zu rechnen (die LinuxCommunity berichtete).