Der Opensuse-Community-Manager Joe "Zonker" Brockmeier hat gestern die Richtlinien auf der OpenSuse-Announce-Liste bekanntgegeben. Laut dem dreiseitigen PDF-Dokument dürfen sich in Zukunft nur noch originale Abbilddateien von Novell OpenSuse nennen, Varianten der Distribution mit Updates oder anderen Paketen aus den offiziellen OpenSuse-Repositories dürfen sich nur noch Powered by OpenSuse oder ähnlich nennen. Zudem müssen sämtliche Trademarks aus der Distribution entfernt werden:

"In making such a distribution, you must remove all trademark uses of the openSUSE Marks from the version of openSUSE you are modifying, and must use your own trademark instead. You may, if you wish, combine your trademark with one of the following openSUSE Mark tag-lines (or its equivalent): “Based on openSUSE”; “Powered by openSUSE”; “Derived from openSUSE”; “Uses openSUSE”; “Built with SUSEStudio”; “Built on openSUSE”; or “Built from openSUSE”. "

Wer eine OpenSuse-Distribution mit Paketen aus nicht offiziellen Repositories mischt, muss ebenfalls sämtliches Branding entfernen und darf zudem den Namen OpenSuse in Zusammenhang mit der Distribution nicht mehr nutzen.

Die Guidelines enthalten darüber hinaus Abschnitte zur Nutzung des Logos und des Namens auf Marketingprodukten und in Presseerzeugnissen sowie zur Verlinkung auf OpenSuse-Seiten.