Open Source im professionellen Einsatz

LPI kündigt neue DevOps-Zertifizierung an

24.11.2016

Das Linux Professional Institiute startet ein community-basiertes Verfahren, um eine neue Prüfung und Zertifizierung für DevOps zu entwickeln.

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Die geplante Zertifizierung wird das Bestehen einer Prüfung erfordern, um den Titel "LPI Certified Open Technology DevOps Engineer" führen zu dürfen. Die ersten Prüfungen werden im Herbst 2017 stattfinden.

"DevOps ist im Kern ein Modell zur Zusammenarbeit, das durch verschiedene Werkzeuge unterstützt wird. Eine Reihe dieser Werkzeuge hat sich in den vergangenen Jahren so sehr etabliert, dass wir uns mit den Open-Source- und DevOps-Communities darüber austauschen möchten, wie wir einen Nachweis über Fertigkeiten im Umgang mit diesen Werkzeugen und in der Umsetzung von DevOps-Lösungen schaffen können", erklärt Fabian Thorns, Director of Certification Development des LPI.

Der Executive Director des LPI, G. Matthew Rice, ergänzt: "Da immer mehr Unternehmen DevOps-Methoden in ihre Workflows einführen, gewinnen Fähigkeiten im Umgang mit DevOps-Tools zunehmend an Bedeutung und haben Auswirkungen auf die Arbeit all unserer Kandidaten. Auch werden Kernthemen des LPI so für neue Zielgruppen, wie beispielsweise Entwickler, relevant. Der erste Schritt in unserem community-basierten Entwicklungsprozess ist die Befragung von Branchen-Spezialisten. Diese Befragung ist entscheidend, um festzustellen, welche Fähigkeiten für die Zusammenarbeit von IT-Administratoren und Softwareentwicklern tatsächlich notwendig sind."

Die Job Task Analysis (JTA) besteht aus einer Online-Umfrage für Open-Source-Experten auf der ganzen Welt sowie der anschließenden Beratung mit Mitgliedern der LPI-Community. Während der Entwicklung der Prüfung wird der weitere Dialog über die Mailingliste der LPI-Prüfungsentwicklung sowie regelmäßigen Blog-Einträgen auf der Webseite des LPI geführt.

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