LPI besorgt um chinesischen Open-Source-Demonstranten
Das Linux Professional Institute (LPI) macht sich Sorgen um einen Mann, der während einer Veranstaltung an der Universität in Peking abgeführt wurde.
Während einer Rede von Microsoft-Gründer Bill Gates kämpfte sich ein Mann bis zur Bühne durch und hielt ein Schild in die Höhe "Free Software - Open Source". Eine Fotostrecke zeigt, wie der Mann von Ordnungskräften durch die Reihen der Zuhörer abgeführt wird, seitdem scheint er nicht auffindbar zu sein. In verschiedenen Medienberichten wurde der Mann als chinesischer Repräsentant des Linux Professional Institute (LPI) bezeichnet, was LPI-Pressesprecher Scott Lamberton jedoch dementiert. Auf Anfrage des Linux-Magazin Online sagte er: "Wir sind über den Vorfall von unserer chinesischen Vertretung informiert worden. Der Mann ist in keiner Weise formal für das LPI tätig. Anscheinend trat er früher bei einer LPI-Konferenz einmal als Redner auf, aber das ist auch schon das ganze Ausmaß der Verbindung."
In einigen Medienberichten wurde der vermeintliche chinesische LPI-Vertreter als Wang Yang bezeichnet. Der LPI-Vertreter in China heißt laut Lamberton jedoch Candy Yang. Das LPI versucht aktuell, näheres über den Verbleib des Mannes, seine Identität und die Hintergründe herauszufinden.





