Bereits der Besuch einer Webseite mit aktiviertem Java-Plugin reicht laut BSI aus, um es einem Angreifer zu ermöglichen, fremden Code auf dem Rechner auszuführen. Da die Schwachstelle bereits in diversen Exploit-Kits zur Verfügung steht, gehe von der Lücke eine massive Gefahr aus, so das Bundesamt. Technische Einzelheiten sind bislang nicht bekannt.

Betroffen sind die aktuellen Versionen von Java 7 bis Patchlevel 10. Die Vorgängerversion 6 sei davon nicht berührt. Ein Patch, der die Lücke schließt, steht bislang nicht bereit. Das BSI empfiehlt deshalb, vorläufig die entsprechenden Browser-Plugins entweder zu deinstallieren oder zu deaktivieren.