Ab sofort sind folgende Artikel des GIS-Hefts 12/2009 im HTML-Format auf Linux-Magazin Online frei zugänglich:

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Wettervorhersage. Chefredakteur Jan Kleinert hackt ein letztes Mal auf dem SCO-Taufpaten Darl McBride herum, bedauernd, dies zukünftig nicht mehr tun zu können.

Titelthema: Linux and the City

Intro: Ein GPS-Empfänger, ein Notebook oder Handy und Linux reichen, um Position für freie Software zu beziehen. Der Schwerpunkt weist den Weg: Welche Geräte gut sind, welche Software man kennen muss, welcher Openstreetmap-Aufsatz für welches Handy taugt und wie sich jeder ein Flottenmanagement leisten kann.

Freier navigieren: Wer mit dem Handy oder einem GPS-Navi seine Tracks und Waypoints aufzeichnen und bearbeiten will, findet unter Linux eine ganze Handvoll anspruchsvoller Tools.

Gute Führung: Mobile Navigationslösungen stecken inzwischen in vielen mobilen Rechnern und Handys. Mit freier Software und freien Kartendaten holen sich Nutzer und Entwickler deutlichen Mehrwert auf ihre Geräte - abseits vom Lizenz- und Gebührendschungel.

Flottes Projekt: Ein GPS-Tracker, ein Webserver und Open GTS das reicht, um Bewegungen einer Fahrzeugflotte oder eines Haustieres zu erfassen. Entwickler Martin Flynn stellt dem Linux-Magazin die Software vor.

Software

Intro: Exklusiv auf DELUG-DVD - die Asterisk-Soft-Appliance "Gemeinschaft" erlaubt dem Admin das Einrichten komplexer Telefonanlagen über eine webbasierte Benutzeroberfläche.

Geglückte Verbindung? Seit wenigen Wochen gibt es ein Skype-Plugin für den freien Telefonie-Server Asterisk. Mitarbeiter der TU Wien haben die Vernunftehe fürs Linux-Magazin getestet.

Bitparade der Synchronisations-Tools: Daten zwischen unterschiedlichen Systemen, Geräten oder Anwendungen zu synchronisieren - das ist eine Aufgabe, die kein Anwender von Hand erledigen möchte. Verschiedene Tools helfen beim Abgleich.

Projekteküche: Freie Software verhilft nicht nur Programmierern und Benutzern zu reicher Freiheit, sondern lindert auch Armut: Gnusolidario stattet Krankenhäuser mit dem Open-ERP-Aufsatz Medical aus. Mit Gosm gibt es außerdem eine freie Alternative zu Google Earth.

Tooltipps: Daes 0.41 - Dateien einfach ver- und entschlüsseln; Di 4.16 - Ausgabe von Disk-Informationen; Nall 0.7 - Status-Icon für den Systemabschnitt des Panels; Mpop 1.0.18 - POP3-Konten abfragen; Lshell 0.9.6 - Eingeschränkter Shell-Zugriff; Send Email 1.56 - Mails von der Konsole aus senden.

Sysadmin

Intro: Aus dem Alltag eines Sysadmin. Die ganze Sysadmin-Rubrik kennt in diesem Monat nur ein Thema: Mail. Den Reigen eröffnet Magazin-Kolumnist Charly, der sich zwar als ordnungsliebend outet, aber trotzdem auf Mails zugreifen können will, die ihn zu Goethes Lebzeiten erreicht hatten.

Grenzenlos daten: Termine außerhalb der eigenen Groupware auszutauschen, ging bislang gar nicht oder nur asynchron. Caldav erledigt das schnell und bequem.

Lemonade für unterwegs: IMAP und Co sind prima Protokolle für zuhause. Unterwegs auf Kleingeräten verwendet, fallen geringe Bandbreiten, knappe Prozessorleistungen und unterbrochene Verbindungen plötzlich ins Gewicht. Die Lemonade-Arbeitsgruppe steuert mit einem eigenen RFC gegen.

Vogelflug im Winter: Thunderbird, das Mailprogramm des Mozilla-Projektteams, ist der weniger bekannte Bruder des populären Webbrowsers Firefox. Zu Unrecht, denn die für den Winter geplante Version 3 bringt neue Features, die ihn einmal mehr als Standardmailer empfehlen.

Hardware

Zwergenwacht: Wirksamer Schutz durch den Verbund abgestimmter Komponenten - das ist das Geheimnis so genannter UTM-Appliances (Unified Threat Management). Bisher waren sie oft nur für große Anwender erschwinglich. Nun ist am unteren Ende der Preisskala ein bemerkenswerter Wettbewerber aufgetaucht: Black Dwarf.

Lockstoff: Intrusion Detection gilt Admins als wartungsintensive Technik, da sie viele Fehlalarme auslöst. Meldet sich hingegen ein Honeypot zu Wort, hat tatsächlich ein unberechtigter Zugriff stattgefunden. Bislang galten die klebrigen Fallen aber als aufwändig zu konfigurieren. Die Honeybox von Secxtreme tritt an, das zu ändern.

Forum

Debianopolis: Große Bibliotheken sitzen lange im Test-Status fest, und weil viele Pakete von diesen Bibliotheken abhängen, werden die so genannten Library-Transitions regelmäßig zum Release-Nadelöhr.

Tux liest: Ein Softwareprojekt lebt von den Menschen, die daran arbeiten. Wie man deren Zusammenspiel am besten regelt, schildert Ubuntus Community-Manager aus eigener Erfahrung. Das zweite Buch ist dick und möchte alles behandeln, was man zum Betrieb eines Debian-Servers wissen muss.

Recht einfach: In dieser Ausgabe geht's um Pflichtangaben in Werbe-E-Mails, Haftungsausschlüsse für Software-Anleitungen, WLAN-Sharing, Kritik in Forenbeiträgen, Bildrechte, Entwicklergemeinschaften und das Wohl und Wehe von Sicherheitsanalyse-Tools.

Programmieren

Intro: Richtig regulieren. Ein Konsens über Werte und Normen vereinfacht das Miteinander und den Austausch zwischen Menschen und Maschinen. Doch es gibt erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Standards.

Bash Bashing, Folge 3: Viele Entwickler stecken zwar viel Überlegung in die Sicherheitsfunktionen ihrer Programme, kümmern sich um Rechte und sorgen sich um den sicheren Umgang mit Passwörtern. Blöd nur, wenn Wrapperskripte all diese Überlegungen über den Haufen werfen.

Es entwickelt sich: Anwender der Entwicklungsumgebung Kdevelop sitzen derzeit zwischen zwei Stühlen: Während die Entwickler die stabile Version 3.5 fallen gelassen haben, lässt das runderneuerte Kdevelop 4 noch auf sich warten. Rechtfertigen Reife und Features der Beta schon jetzt einen Umstieg?

Plasmagie: Wer den Plasma-Desktop seines KDE 4 mit eigenen kleinen Anzeigetafeln alias Plasmoiden spicken möchte, die Daten aus den Tiefen des Systems auf den Desktop zaubern, dem gibt dieser Artikel den Stab in die Hand. Vorsicht: Die sich eröffnenden Möglichkeiten entfalten womöglich Sogwirkung. Verzauberungsgefahr!

Perl-Snapshot: Perl-Skript knackt Karriere-Knobelei. Zwar schreibt heutzutage kaum mehr jemand komplizierte Algorithmen, doch Einstellungstests prüfen dennoch oft, ob der Kandidat die Theorie abrufbar parat hat.