Open Source im professionellen Einsatz

Kostenloses Lesefutter: Linux-Magazin 02/2010 erklärt Blade-Server

07.12.2010

Mit Erscheinen der Linux-Magazin-Ausgabe 01/2011 ist das Linux-Magazin 02/2010 "Große Serverwahl. Wann Blade- und wann Rackserver besser sind" in den frei zugänglichen Bereich von Linux-Magazin Online gerückt.

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Ab sofort sind folgende Artikel des Blade-Hefts 02/2010 auf Linux-Magazin Online in HTML frei zugänglich:

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Stier bei den Hörnern. Linux-Magazin-Chefredakteur Jan Kleinert entdeckt dunkle Lobby-Machenschaften hinter der Neuauflage des Europäischen Rahmenprogramms zur Interoperabilität (EIF II).

Aktuell

Reader für die Leser: Beim E-Book-Kongress Anfang Dezember in München zeigte sich die anwesende Verlagsbranche optimistisch. Mut gibt ihr vor allem der Blick auf den amerikanischen Markt.

Aber sicher! Die vierte Secure Linux Administration Conference vereinte Anfang Dezember rund 80 Teilnehmer in Berlin. In 18 Fachvorträgen sowie zwei parallelen Tracks gab es Erhellendes zu Themen rund um die sichere Linux-Administration.

Mehr Security-Artikel gibt es im großen Security-Bundle.

Titelthema: Serverwahl

Intro: Kaufe ich weiterhin Rackserver von der Stange oder soll ich einen Bladeserver nehmen? - fragt sich mancher Admin. Durchgängiges Hotplugging sowie die Monitoring- und Managementmöglichkeiten sprechen für die Bladeserver. Der beachtliche Anschaffungspreis eher dagegen.

Mythos Blade: Für ihre Genügsamkeit, kompakte Bauform und komfortable Handhabung wurden Bladesysteme die Lieblinge des IT-Krisenjahres 2009. Sie sind aber nicht in allen Fällen die geeignete Hardware, sodass traditionelle Rackserver im Rennen bleiben. Die Post-Blade-Generation ist inzwischen auch am Start.

Heller und Cent: Auf den Euro genau lassen sich die real anfallenden Kosten nicht kalkulieren - zu viele unwägbare Posten müsste eine wasserdichte Vollkostenrechnung beinhalten. Der direkte Vergleich von Rack- und Bladeservern lässt aber die Tendenz gut erkennen.

Gekreuzte Klingen: Blade-Server sind die Bastion der Hardware-Ritter von IBM, HP, Sun, Intel, Fujitsu und Dell. Im Gegensatz zum restlichen Markt lassen sich hier noch Dukaten verdienen. Das Linux-Magazin hat sich in einen Schaukampf je ein Modell der wichtigsten Produzenten vorgenommen.

Deutungshoheit: Viele der Argumente pro und kontra Blades sind schnell einzusehen: Kompakte Bauweise, effizienter Energieverbrauch und einfaches Management reklamieren die Befürworter für sich, während Skeptiker Zweifel wegen Hitzeballungen und Vendor-Lock-ins hegen. Ein Tauziehen.

Software

Zum Spielen zu schade: Sonys Playstation 3 hat Gigabit-LAN und ein Blu-ray-Laufwerk. Wer den Power-PC-Prozessor mit Linux startet und ein I-SCSI-Target darauf installiert, macht aus der Konsole einen schnellen Fileserver, mit dem sich sogar HD-Filme übers Netz betrachten lassen.

Bitparade der IMAP-Clients: Wer von unterwegs mit wechselnden Clients Mail lesen will, kommt am Internet Message Access Protocol nicht vorbei. Hier müssen vier Mailclients ihre IMAP- und Caching-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Mehr Bitparaden gibt es im Software-Guide.

Projekteküche: Ton ab - und auf zu neuen Klangwelten. Wer sich als Jazzmusiker betätigt, findet in Impro-Visor einen kreativen Helfer, und seit C2H sprechen Menschen mit Delfinen und Walen.

Tooltipps: Iwatch - Dateien in Echtzeit überwachen; Mcabber - Konsolenclient für Jabber; Namebench - Geschwindigkeit von DNS-Servern messen; Passwdqc - Passwortstärke testen; Bigsync - Daten über langsame Verbindungen syn- chronisieren; Wtmpclean - "/var/log/wtmp" aufräumen.

Sysadmin

Intro: Aus dem Alltag eines Sysadmin: Yourls. Ohne Tinyurl.com und ähnliche URL-Verkürzungsdienste bliebe in vielen Twitter-Postings nur noch Platz für "Guckst du". Wer einen Webserver betreibt, kann dort aber selbst die Kürzeren ziehen.

Besser abgesichert: Wer seinen Rechner richtig absichern will, muss zu Einmalpasswörtern greifen. Da finden sich diverse proprietäre Backends, die mit Radius kommunizieren. Feature-technisch ist Lin OTP das einzige freie Pendant. Auch wenn es noch in einem frühen Stadium ist, hat es doch das Zeug zur ernsthaften Alternative.

Listenreich: Mailinglisten sind komplexer, als sie zunächst aussehen - gerade wenn sie ihren Anwendern und Admins einen gewissen Komfort bieten wollen. Bei Sympa 6.0 reicht ein Passwort pro Benutzer, es bietet ein Webportal zur Verwaltung an und modelliert auch komplexe Berechtigungsmodelle.

Mein Freund, der Baum: Admins, die auf ihrem LDAP-Server umfangreiche Trees zu pflegen haben, sind dankbar für jede Funktion, die ein Verwaltungstool bietet. Das preisgekrönte Apache Directory Studio besitzt viele davon.

Hardware

So Smart: Kein Handy mehr, aber auch noch kein Netbook: An der Schwelle zum Mini-PC steht Nokias N 900 mit einer 600 Mhz-CPU, 256 MByte RAM, 32 GByte Speicher, Maemo 5 und Open GL.

Mehr zu Linux und Mobil gibt es im Mobil-Bundle.

Mehr zu Linux und Hardware gibt es im Hardware-Bundle und im Bastelkino-Bundle bzw. im Heft-PDF 06/2010.

Forum

Dunkle Wolken: Warum Red Hat und Novell die wohl weltweit erste Professur für Open Source finanzieren und was Professor Dirk Riehle in den nächsten Jahren vorhat: Das Linux-Magazin trägt Stimmen und Fakten zusammen.

Recht einfach: In dieser Ausgabe geht's um "verbotene" Software, illegalen Tauschbörsen-Verkehr, Fotos auf Webseiten, Online-Videodienste, Nachweispflichten beim FTP-Transfer und Zwangsbindung bei Netbook-Betriebssystemen.

Debianopolis: Warten auf Debians Freeze? Eine sechsmonatige Verzögerung Ubuntus, um mit Debian Feature-gleich zu sein, würde Shuttleworth kaum hinnehmen.

Tux liest: Auch Entwickler und Admins müssen gelegentlich mit dem Beamer vortragen. Ein hübsches Buch von O'Reilly verspricht schönere Folien. Außerdem: 600 Seiten über Neuerungen in der C++-Bibliothek.

Know-how

http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2010/02/Dahintergeblick: Der KDE-Desktop und seine Programme lassen sich bis ins kleinste Detail fein konfigurieren. Doch was passiert eigentlich, wenn der Anwender bei einer Option ein Häkchen setzt? Und welche Einflussmöglichkeiten bieten sich dem fortgeschrittenen Anwender oder Deployment-Verantwortlichen?

Programmieren

Intro: Götterdämmerung. Sumerer, Germanen oder Ägyper: Alle brachten den allmächtigen Schöpfern ihrer Welt Kult und Verehrung entgegen. Gleiches gilt für Programmiersprachen: Auch ihnen huldigt manch Entwickler und nimmt am immer währenden Kampf zwischen Gut und Böse teil. Ein mystischer Vergleich.

Bash Bashing, Folge 5: Es gibt kaum ein Bash-Skript, das ohne Standard-Unix-Tools auskommt. Allerdings ist die Shell inzwischen so mächtig, dass viele verzichtbar sind.

Mehr Bash Bashings gibt es im Bash-Bundle.

Gut sortiert: Große Datenmengen auf Webseiten übersichtlich anzuordnen ist eine Kunst. Am schnellsten gelänge es mit Javascript direkt im Client - wäre da nicht das spröde Document Object Model. Die Bibliothek Jquery erleichtert Entwicklern das Leben, indem sie die Skriptsprache aufpeppt und von Browsern abstrahiert.

Perl-Snapshot: Perl-Skript annonciert Nachrichten mit persönlichen Klängen. Mit etwas Perl ordnet Pidgin - der Tausendsassa unter den Instant-Messaging-Clients - verschiedenen Kommunikationspartnern unterschiedliche Klänge zu und spielt sie zu eintreffenden Nachrichten ab.

Mehr Perlen gibt es im Perlsnaphot-Bundle.

Bash , Blade , IMAP , KDE , Perl

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