Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Kolab bekommt SyncML-Anschluss für Mobilgeräte  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Kolab bekommt SyncML-Anschluss für Mobilgeräte

Der Bremer Linux-Distributor Univention hat in Zusammenarbeit mit Partnern die Open-Source-Groupware Kolab 2 um einen Anschluss an das SyncML-Protokoll erweitert.

Über das plattformunabhängige SyncML-Austauschformat lassen sich Groupware-Daten mit Mobiltelefonen und PDAs synchronisieren. Derzeit befindet sich die Integration in Kolab im Stadium eines Release Candidate: Nach Angaben des Herstellers funktioniert bereits die Synchronisation von Kalender- und Kontaktdaten. Der Abgleich von Aufgaben und Notizen ist vorgesehen, aber noch nicht fertiggestellt und getestet.

Die Integration hat Univention auf Kundenwunsch in Auftrag gegeben. Dabei übernahm die Firma Intevation aus Osnabrück Qualitätssicherung und Projektleitung, die Programmierung besorgte das im Kolab-Projekt aktive Unternehmen Pardus.

Als Grundlage für die Lösung im Kolab-2-Webclient diente das Open-Source-Framework Horde. Es besaß bereits grundlegende SyncML-Fähigkeiten und wird in einigen Implementierungen als Web-Oberfläche für Kolab-Server eingesetzt.

Binärpakete und eine Anleitung zur Installation des Release-Kandidaten auf Univentions Server-Produkten gibt es im Web-Forum des Anbieters. Dort finden sich auch konkrete Hinweise, wie die Synchronisation mit dem RIM Blackberry 8800 konfiguriert wird (PDF).

Der unter GPL und LGPL lizenzierte Quelltext steht bei Univention als Debian-Source-Paket bereit. Der Pardus-Entwickler Gunnar Wrobel beschreibt in seinem Blog die Installation aus dem Kolab-CVS. Die Neuerungen sollen Eingang in die kommende Kolab-Version 2.2.1 finden.

(Mathias Huber)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Kolab 2.2.0 samt Horde-Webclient veröffentlicht
Perspektive Open Source: Offene Groupware statt Exchange
Systems 2008: Open-Xchange auf Univention Corporate Server
Kolab-Server und -Client in Version 2.1
Univention-Absolventenpreis erweitert Jury
Foleo: Palm stellt Linux-Gerät vor
Whitepaper
Daten Migration - Eine Publikation von Bloor Research

Datenmigrationsprojekte überschreiten häufig das Budget, neigen zu Verzögerung und werden unter Umständen komplett abgebrochen. Bloor Research ist eines der weltweit führenden IT-Forschungs-, Analyse- und Beratungsunternehmen und wird in dem vorliegenden White Paper die wichtigsten Aspekte dieser Problematik näher beleuchten. Ferner werden praktische Empfehlungen für erfolgreiche Migrationsprojekte gegeben, die Sie auf Ihr nächstes Projekt übertragen können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)