Keine Science Fiction: Iron Man, Robonauten, Linux-Desktops auf der ISS
Die NASA will ihre Laptops an Bord der ISS auf Linux umstellen, einen Linux-Roboter ins All bringen - und Linus Torvalds arbeitet angeblich an einer Iron-Man-Variante. Das berichtet zumindest der Blogger Steven J. Vaughan-Nichols.
"Keine Science Fiction" sei das, was er zu berichten habe, schreibt Steven J. Vaughan-Nichols in seinem Blog auf Zdnet. Die NASA wolle tatsächlich ihre ehemals Windows-betriebenen Laptops auf der International Space Station (ISS) auf Linux-Desktops umstellen. Außerdem werde R2, der erste humanoide Roboter im Weltall, mit Linux betrieben.
Vaughan-Nichols zitiert NASA-Mitarbeiter, die Linux Foundation, die darauf hinweisen, dass die Amerikanische Space Agency Debian 6 einsetzt, nachdem man vorher bereits auf einigen Rechnern an Bord gute Erfahrungen mit Scientific Linux, einem Red-Hat-Spinoff, gemacht habe (PDF-Artikel aus dem amerikanischen Linux-Magazine).
Noch mehr Science Fiction bietet R2, der erste "Robonaut" im Weltall: Er läuft ebenfalls auf Linux und solle den menschlichen Astronauten gefährliche oder anstrengende Arbeiten abnehmen. Und auch die Gerüchteküche bedient der Blogger: Vor wenigen Tagen hatte Vaughan-Nichols gemeldet, es gäbe Anzeichen dafür, dass unter anderem Linus Torvalds unter dem Decknamen "Iron Penguin" an einem Open-Source-Projekt arbeite, dass einen Iron-Man-ähnlichen High-Tech-Anzug (analog zu dem Hollywood-Blockbuster) zum Ziel habe.





